Unfallversicherung durch den Arbeitgeber

Der Arbeitgeber hat die Pflicht zur Meldung und Beitragszahlung in eine gesetzliche Unfallversicherung. Eine gesetzliche Unfallversicherung tritt im Schadensfall bei einem Arbeitsunfall oder Berufskrankheiten ein. Die Unfallversicherung zahlt im Falle eines Unfalles, welcher mit der Tätigkeit zusammenhängt oder der auf dem Weg zur Arbeit und zurück auftritt.

 

 

Sie übernimmt Zahlungen in Bezug auf Arztkosten, Krankenhauskosten, Transportkosten, Pflegekosten sowie weiterführende Zahlungen zum Beispiel Renten bei bleibenden Gesundheitsschäden. Da die Beiträge zur Unfallversicherung nicht automatisch von der Minijob-Zentrale abgedeckt werden, muss der Arbeitgeber sich separat um diese Angelegenheit kümmern. Die gesetzliche Unfallversicherung ist nicht zu verwechseln mit der privaten Unfallversicherung. Träger der Unfallversicherungen sind die Berufsgenossenschaften, die zumeist nach Branchen oder regionaler Zugehörigkeit unterteilt sind. Die Zuordnung der zuständigen Berufsgenossenschaft richtet sich nach dem Tätigkeitsschwerpunkt des Unternehmens. Eine genaue Aufstellung der einzelnen Versicherungsträger findet man auf der Internetseite der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Arbeitgeber, die den Sitz ihres Betriebes im Ausland haben, aber Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigen, müssen diese auch bei einer deutschen Unfallversicherung anmelden.

 

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