Kritik am Minijob

Die Einführung des Minijobs geschah zeitgleich zur Hartz-IV-Reform. Die Hoffnung der Politik bestand darin, möglichst viele Arbeitslose in eine Festeinstellung zu vermitteln, da mit einem Minijob der Arbeitgeber eine bessere und risikofreiere Möglichkeit hat, den Arbeitslosen kennenzulernen. Die Tatsache einer unkomplizierten Trennung im Falle, dass die Zusammenarbeit nicht funktioniert, sollte die Arbeitgeber bewegen, mehr Arbeitslose einzustellen.

 

Leider geht der Plan, dass die anfänglichen Minijobs in spätere Festeinstellungen in Voll- oder Teilzeit umgewandelt werden, bis heute nicht in allen Unternehmen auf. Vielfach nutzen Arbeitgeber die Möglichkeit des Minijobs als Chance, um Kosten zu sparen. Häufig werden auch Vollzeitstellen in Minijobs umgewandelt, weil deren Verwaltungsaufwand und Kosten günstiger sind und Kündigungen leichter ausgesprochen werden können. Auch in Bezug auf Urlaub und Krankheit wirken die Vorteile des Minijobs auf viele Unternehmer anziehend. Vor allen für Frauen kann ein Minijob aber eine ungünstige Lage zum Beispiel im Rentenalter darstellen. Trotzdem nutzen viele Frauen diese Möglichkeit, sich über Wasser zu halten oder zusätzliches Geld zum Familienhaushalt beizusteuern. Meist sind auch sie es, die einer illegalen Beschäftigung im Privathaushalt zustimmen bzw. dieses Vorgehen vorschlagen, um die maximale Verdiensthöhe zu erlangen. Während einige Kritiker den Minijob mit dem Begriff „Niedriglohnfalle“ in Verbindung bringen, verweisen die Befürworter darauf, dass ein Minijob für bestimmte Gruppen (zum Beispiel für Studierende und Rentner) unbedenklich ist.

 

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