Aktuelle Regelungen zum Minijob

Zum 1. Januar 2013 wurde die Verdienstgrenze für einen Minijob erhöht. Die Einkommensgrenze stieg von 400 Euro auf 450 Euro. Für die Minijobs besteht eine Rentenversicherungspflicht. Minijobber haben damit eine noch bessere Möglichkeit, ihre soziale Absicherung aufzubessern. Es besteht für den Arbeitnehmer mit einem Minijob, die Möglichkeit einen Antrag zur Befreiung der Versicherungspflicht zu stellen.

 

Wenn sich ein Minijobber nicht von der Zahlung in die Rentenversicherungspflicht befreien lässt, gilt ab dem 1. Januar 2013 die Regelung, dass ein Eigenanteil zur Rentenversicherung zu zahlen ist. Da ein Arbeitnehmer mit einem Minijob den Arbeitgeberbeitrag auf den normalen Rentenversicherungsbeitrag aufstocken muss, beträgt der Eigenanteil aktuell im Jahr 2013 im Regelfall 3,9 Prozent. Verdient der im Minijob beschäftigte Arbeitnehmer weniger als 175 Euro im Monat, muss er einen höheren Beitrag zur Rentenversicherung einzahlen. Diese Regelung rührt daher, dass der Anteil des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers von einem Grundbetrag von mindestens 175 Euro berechnet wird. Durch den gezahlten Eigenanteil des Beschäftigten, kann der Minijobber unter anderem seinen Rentenanspruch erhöhen oder einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente erhalten. Die meisten Minijobber entscheiden sich für eine Befreiung und stellen einen Antrag. Unschlüssige geringfügige Beschäftige mit einem Minijob erhalten Hilfe und weitere Informationen auch beim Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung (kostenlose Hotline: 0800 – 100 048 00). Beschäftigte mit einem Minijob und mit einem Arbeitsvertrag vor dem Stichtag 1. Januar 2013 müssen ihren eigenen Anteil zur Rentenversicherung nur dann zahlen, wenn ihr Lohn ab dem Stichtag auf mehr als 400 Euro steigt.

Für die Arbeitgeber gilt, dass sie wie bisher den pauschalen Beitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 Prozent zahlen.

 

Top Aktuelle Regelungen zum Minijob

 

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