Rechte für den Arbeitnehmer im Minijob

Wer einen Minijob aufnimmt, sollte wissen, dass er nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz in Bezug auf die arbeitsrechtlichen Grundsätze als Teilzeitbeschäftigter gilt. Das heißt ein geringfügig Beschäftigter hat im Arbeitsrecht die gleichen Rechte wie ein Vollzeitbeschäftigter. Und dies gilt zum Beispiel in Bezug auf den Kündigungsschutz sowie den Anspruch auf Zahlungen im Krankheitsfall oder zur Feiertagsvergütung. Auch das Bundesurlaubsgesetz wird für geringfügige Beschäftigungen angewendet.

 

Wer einen Minijob aufnimmt, hat auch Anspruch auf bezahlten Urlaub. Für die Berechnung des Urlaubsanspruches ist relevant wie viele Tage der geringfügig Beschäftigte in der Woche arbeitet. Die geleisteten Stunden pro Tag sind dabei unerheblich. Das heißt arbeitet man an fünf Tagen in der Woche (auch wenn es nur zwei oder drei Stunden täglich sind) hat man Anspruch auf 20 Urlaubstage. Die Grundlage ist der gesetzliche Urlaubsanspruch, der einen Jahresanspruch bei einer 6-Tage-Woche von jährlich vier Wochen beträgt (siehe auch Bundesurlaubsgesetz). Der Grundsatz der Gleichbehandlung gewährleistet, dass der Beschäftigte mit einem Minijob die gleichen Ansprüche geltend machen kann wie die vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter im Betrieb. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn sie auf unterschiedlichen Berufserfahrungen oder Arbeitsplatzanforderungen begründet sind. Die Grundlage für den Kündigungsschutz eines Minijobbers ist das Kündigungsschutzgesetz, dieses ist gültig, wenn mehr als zehn Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt sind und das Arbeitsverhältnis mindestens sechs Wochen ohne Unterbrechung bestanden hat. Die gesetzliche Kündigungsfrist ist vier Wochen zum 15. oder bis zum Ende des Kalendermonats.

 

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