Minijob für Schüler und Schülerinnen

Schüler und Schülerinnen haben während ihrer regulären Ferienzeit nicht nur die Möglichkeit sich in einem – meist kurzfristigen – Minijob ihr Taschengeld aufzubessern. Gleichzeitig erhalten sie die Möglichkeit, in verschiedenen Berufsbildern praktische Erfahrungen zu sammeln. Diese Kenntnisse sind dann bei der späteren Berufswahl gerade bei Schülern ein Wissensvorsprung. Eventuelle Erwartungen, die in einen Traumberuf gesetzt werden, können mit dem Minijob überprüft werden oder eine Tätigkeit in einem vorher nicht berücksichtigem Berufsfeld, rückt mehr in den Vordergrund. Für diese Personengruppe ist die Aufnahme eines Minijobs von Vorteil, da sie im Regelfall noch keinen Anreiz oder Bedarf haben, in einer regulären Vollzeitbeschäftigung tätig zu werden. Schüler sind im Regelfall gegen Krankheitsrisiken in einer beitragsfreien Familienversicherung ihrer Eltern mitversichert und Studenten im Rahmen ihrer studentischen Krankenversicherung.

 

Für Schüler und Studenten spielt zudem der Spaß an der Arbeit eine große Rolle, für die Überlegung einen Minijob aufzunehmen. Die meisten Beschäftigten dieser Personengruppe sind in einem Minijob im Bereich des Einzelhandels beschäftigt. Studenten, die BAFÖG beziehen, sollten beachten, dass ihre Verdienstgrenze weiterhin bei 400 Euro liegt. Liegt das Einkommen des Minijobs darüber, werden die BAFÖG – Zuschüsse gekürzt. Sonst gilt auch für Studierende und Schüler die Rentenversicherungspflicht und dementsprechend die Möglichkeit einen Befreiungsantrag zu stellen. Für Schüler ist es wichtig, die zulässigen Arbeitszeiten einzuhalten. Ab 13 Jahren haben Schüler mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten, die Möglichkeiten zwei Stunden am Tag zu arbeiten. Ab 15 Jahren dürfen Schüler dann höchstens acht Stunden am Tag in einem Minijob arbeiten. Darüber hinaus gilt die Regel, dass vollzeitschulpflichtige Jugendliche in den Schulferien bis zu vier Wochen arbeiten dürfen.

 

Top Minijob für Schüler und Schülerinnen

 

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